Ressourceneffizienz
Unser Ziel ist es, die Ressourceneffizienz unserer Betriebsabläufe kontinuierlich zu verbessern. In der Praxis heißt das: den Energiebedarf für die Herstellung jeder einzelnen Ablaufgarnitur zu senken, den Heizenergieverbrauch stetig zu reduzieren und die Abfallmenge in der Produktion auf ein Minimum zu begrenzen.
Verbesserte Energieeffizienz
Der Energieverbrauch für die Herstellung unserer Ablaufgarnituren ist kontinuierlich gesunken – vor allem dank Investitionen in moderne, effizientere Maschinen. 2018 benötigten wir noch 2,85 kWh Strom pro Kilogramm Produkt, 2021 waren es bereits nur 2,35 kWh. Mit der Einführung neuer, noch effizienterer Anlagen wird sich die Energieeffizienz künftig weiter verbessern.
Wärmerückgewinnung
2020 haben wir in unserem Werk in Nykarleby, Finnland, eine Wärmepumpe installiert, die überschüssige Energie aus der Produktion zurückgewinnt. Diese Wärme nutzen wir zur Beheizung des Produktionsgebäudes und sparen damit jährlich rund 745 MWh Fernwärme ein – das entspricht einer Reduktion unseres Fernwärmebedarfs um 70 %.
Inline-Granulierung
Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Produktion so abfallarm wie möglich zu gestalten. Ein wichtiger Schritt dabei ist der Einsatz von Inline-Granulieranlagen, die an den meisten Spritzgießmaschinen in unserem Werk installiert sind. So wird überschüssiger Kunststoff direkt zerkleinert und unmittelbar wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt.
Ausschussquote
Die Ausschussquote gibt an, welcher Anteil einer Produktion als Abfall endet. Unser Ziel ist eine stabile Fertigung mit möglichst wenigen Störungen – denn das senkt den Ausschuss. Gleichzeitig gilt: Nachhaltigkeit darf nicht zulasten der Produktqualität gehen.
In den letzten Jahren ist die Ausschussquote bei Prevex gestiegen. Der Grund liegt in einer verbesserten Spritzgusstechnik, bei der die Dichtung direkt mit der Ablaufgarnitur verschmolzen wird. Dieses Verfahren sorgt für dichtere Verbindungen und ein geringeres Risiko von Leckagen, erschwert jedoch das Recycling der Produktionsabfälle. Künftig kann dieses Problem durch verbesserte Recyclingprozesse bei unseren Partnern gelöst werden.