Neuer Extruder erhöht Anteil an recyceltem Kunststoff in Prevex-Siphons

Durch die Investition in eine neue Extrusionsanlage fertigt Prevex die Siphonrohre für den Badezimmerbereich nun im eigenen Werk. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, den Gesamtanteil an recyceltem Kunststoff in seinen Geruchsverschlüssen auf 60 Prozent zu steigern.

Extruder 2024 copy

Durch konsequente Innovation konnte Prevex den Anteil an recyceltem Polypropylen (rPP) in seinen Siphons bereits im Jahr 2023 auf 55 Prozent erhöhen. Um diesen Wert weiter zu steigern, hat das Unternehmen kontinuierlich an neuen Lösungen gearbeitet.

Ein bedeutender Meilenstein wurde im Mai 2024 erreicht, als die neueste Investition von Prevex – eine Extrusionsanlage – im Werk Nykarleby in Betrieb genommen wurde.

„Mit dieser Maschine fertigen wir flexible Ablaufrohre für unsere Badezimmersiphons, die zu 51 Prozent aus recyceltem Kunststoff bestehen. Dadurch konnten wir den Gesamtanteil von rPP in unseren Produkten auf 60 Prozent steigern, was den CO₂-Fußabdruck von Prevex und den unserer Kunden weiter reduziert“, erklärt Senior Advisor Niclas Caldén.

Kontinuierliche Qualitätskontrolle

Die neue Anlage ist der zweite Extruder am Standort Nykarleby. Die ältere Maschine wird bereits seit zehn Jahren für die Herstellung von Ablaufrohren für Küchenspülen genutzt. Da ihre Kapazität jedoch nicht ausreichte, um auch die Rohre für den Badbereich zu fertigen, wurden diese bisher von einem externen Hersteller bezogen.

„Da unser Lieferant uns keine Rohre aus recyceltem Kunststoff liefern konnte, mussten wir die Fertigung in unser eigenes Werk verlegen“, erläutert Tomas Qvist, Produktionsleiter der Abteilung Spritzgießen.

„Wie die ältere Anlage ist auch die neue Maschine mit einer Online-Qualitätskontrolle ausgestattet, die mögliche Fehlstellen in den Rohren erkennt. Erst diese lückenlose Überwachung ermöglicht es uns, Recyclingmaterial zu verwenden“, so Qvist weiter.

Beide Extruder verfügen zudem über ein automatisches Verpackungssystem, das den manuellen Arbeitsaufwand reduziert und die Produktion beschleunigt. Dank modernerer Technologie ist die neue Maschine zudem in der Lage, ein breiteres Spektrum an Rohrvarianten herzustellen.

Erweiterte Expertise bei Kunststoffteilen

Die Fähigkeit, alle Siphonrohre im Werk Nykarleby selbst herzustellen, hat die Lieferfähigkeit von Prevex deutlich gestärkt. Qvist betont zudem, dass die neue Investition eine wichtige Rolle beim Ausbau des internen Fachwissens spielt, da der Großteil der Kunststoffteile bei Prevex im Spritzgussverfahren gefertigt wird.

„Wir haben nun die Chance, unsere Kompetenzen zu erweitern, indem wir unser Know-how im Bereich der Extrusionstechnologie vertiefen. Das hilft uns dabei, technisch stets auf dem neuesten Stand zu bleiben.“

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