Die Testläufe für die neue Kartonierungsanlage begannen vor rund einem Jahr. Seither wurde die Anlage kontinuierlich weiterentwickelt und kürzlich mit einem noch höheren Automatisierungsgrad ausgestattet. Mittlerweile läuft der Betrieb unter voller Auslastung im Zweischichtsystem. Dadurch konnte Prevex seinen Verbrauch an Einwegplastik um beachtliche 12 Tonnen pro Jahr senken.
„Die Anlage ist technisch hochentwickelt, da sie unterschiedlichste Kartonformate in einem einzigen Prozess verarbeiten kann – von kompakten Badprodukten bis hin zu größeren Siphons für die Küche“, erklärt Niclas Caldén, Senior Adviser bei Prevex und Verantwortlicher für die neue Anlage.
Dank der Kartonierungsanlage kann Prevex nun vollständig plastikfreie Verpackungen anbieten, was bei den Kunden auf großes Interesse stößt. Derzeit werden auf der Anlage bereits Verpackungen für zwei verschiedene Kunden produziert; mehrere weitere Projekte befinden sich in der Entwicklung.
Steigert die Marktfähigkeit der Produkte
Neben dem Vorteil einer plastikfreien Verpackung, die den Einsatz von Einwegkunststoffen reduziert, bietet die Kartonage noch weitere Vorzüge:
„Die Verpackung ist optisch ansprechend, da sie bedruckt werden kann. Das sorgt für eine hohe Sichtbarkeit in den Regalen des Einzelhandels und steigert schlichtweg die Marktfähigkeit der Produkte“, so Caldén.
Prevex hat in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Umweltbelastung durch seine Verpackungen zu verringern – unter anderem durch den Einsatz von 50 % Recyclingkunststoff bei den Plastikverpackungen. Zudem ist das Unternehmen darauf vorbereitet, Siphons künftig auch in Papiertüten zu verpacken.
„Die technischen Voraussetzungen für den Einsatz von Papiertüten sind gegeben, sobald wir einen entsprechenden Kundenauftrag haben“, sagt Caldén.